Im Notfall: 116 117 · Lebensgefahr 112

(0212) 33 10 41 Sprechzeiten

Solingen ist FSME-Risikogebiet

Als erste Stadt in NRW wurde Solingen 2022 als FSME-Risikogebiet eingestuft. Ein Schutz gegen die von Zecken übertragene Erkrankung ist per Impfung möglich.

Als erste Stadt in NRW ist Solingen im Jahr 2022 als FSME-Risikogebiet eingestuft worden. Die FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist eine durch Viren ausgelöste Erkrankung, die über Zecken verbreitet wird – etwa 0,1 bis 5 % der Zecken sind mit diesem Virus infiziert.

Zecken können grundsätzlich auch die Erreger einer Borreliose übertragen. Während Borrelien zunächst ein sogenanntes Erythema migrans (eine runde rötliche „Wanderröte”) auslösen und in späteren Stadien das Nervensystem befallen können, können FSME-Erreger zunächst zu grippeähnlichen Beschwerden und ggf. später zu einer Hirn- oder Hirnhautentzündung führen. Betroffene Patient:innen sind übrigens nicht ansteckend. Eine Borreliose kann – besonders im Frühstadium – erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden; gegen die FSME gibt es dagegen die Schutzimpfung.

So schützen Sie sich

  • Eine FSME-Impfung empfiehlt sich bei Aufenthalten in Risikogebieten – jetzt auch Solingen –, wenn Sie sich naturnah in Wald, hohem Gras und Sträuchern aufhalten.
  • Sinnvoll ist außerdem ein Expositionsschutz: lange Hosen, langärmelige Hemden und festes Schuhwerk.
  • Untersuchen Sie nach Aufenthalten im Freien die Haut auf Zecken und entfernen Sie diese baldmöglichst. Nach einem Stich sollte auch der Tetanusschutz überprüft werden.

Die Grundimmunisierung besteht aus drei Impfungen; Auffrischungen sind je nach Impfstoff und Alter alle 3 bis 5 Jahre erforderlich. Wenn Sie sich gegen FSME impfen lassen möchten, sprechen Sie uns gern an – auch in unserer offenen Impfsprechstunde.

Zurück zu allen Beiträgen

Brauchen Sie einen Termin?

Buchen Sie bequem online – in unter zwei Minuten und rund um die Uhr. Lieber telefonisch? Wir sind gern für Sie da.